Als er vor zwei Jahren alle wiederkehrenden Meetings in seinem Bereich strich, hielten ihn viele für verrückt. Heute gilt sein Finanzteam als eines der schnellsten im Unternehmen.
Der Auslöser
Eine einfache Rechnung: Sein Team verbrachte mehr als 40 Prozent der Arbeitszeit in Besprechungen. Entscheidungen dauerten trotzdem Wochen. „Wir haben viel geredet und wenig entschieden“, sagt er.
Was stattdessen passiert
Statusinformationen werden schriftlich geteilt. Besprechungen gibt es nur noch anlassbezogen, mit Agenda und klarer Entscheidungsfrage. Wer ein Meeting einberuft, muss begründen, warum es nicht schriftlich geht.
Unser Kalender gehört wieder den Entscheidungen.
Die Ergebnisse
Die Abschlussprozesse sind schneller geworden, die Zufriedenheit im Team ist gestiegen. Nicht alles hat funktioniert: Der informelle Austausch fehlte anfangs, heute gibt es dafür feste, freiwillige Kaffeerunden.
