Gehaltsverhandlungen sind auch für erfahrene Führungskräfte unangenehm. Dabei entscheidet weniger das Verhandlungsgeschick als die Vorbereitung. Wer seine Argumente kennt, verhandelt ruhiger und erfolgreicher.
Den eigenen Marktwert kennen
Grundlage jeder Verhandlung ist eine realistische Einschätzung. Gehaltsstudien, Gespräche mit Personalberatern und der Austausch im eigenen Netzwerk liefern Anhaltspunkte. Berücksichtigen Sie Branche, Region, Unternehmensgröße und Verantwortungsumfang.
Wirkung statt Aufgaben belegen
Arbeitgeber zahlen nicht für Aufgaben, sondern für Ergebnisse. Sammeln Sie konkrete Belege: Welche Projekte haben Sie verantwortet, welche Kosten gesenkt, welche Umsätze ermöglicht, welche Talente entwickelt?
- Ergebnisse der letzten zwölf Monate mit Zahlen belegen
- Zusätzliche Verantwortung seit der letzten Anpassung benennen
- Ausblick geben: Was planen Sie im kommenden Jahr?
Das ganze Paket betrachten
Gehalt ist nur ein Baustein. Variable Vergütung, Weiterbildungsbudget, Dienstwagen, zusätzliche Urlaubstage oder flexible Arbeitszeiten können einen großen Unterschied machen, gerade wenn das Grundgehalt ausgereizt ist.
Den richtigen Zeitpunkt wählen
Der beste Moment ist nicht das Jahresgespräch, sondern kurz nach einem sichtbaren Erfolg oder vor der Budgetplanung. Vereinbaren Sie einen eigenen Termin und kündigen Sie das Thema an.
