Es ist ein vertrautes Bild: Der Posteingang der Führungskraft quillt über, Entscheidungen bleiben liegen, das Team wartet. Der Chef ist zum Engpass geworden. Meist geschieht das nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus Verantwortungsgefühl. Doch die Folgen sind teuer.
Woran Sie den Engpass erkennen
- Mitarbeitende fragen bei Kleinigkeiten nach
- Entscheidungen werden auf das nächste Meeting vertagt
- Sie arbeiten abends Themen ab, die andere lösen könnten
- Projekte stocken, sobald Sie im Urlaub sind
Entscheidungsrechte klären
Der wirksamste Hebel ist Klarheit darüber, wer was entscheiden darf. Legen Sie gemeinsam mit dem Team fest, welche Entscheidungen eigenständig getroffen werden, welche abgestimmt werden müssen und welche bei Ihnen bleiben.
Delegieren heißt Ergebnisse übergeben
Delegieren bedeutet nicht, Aufgaben abzuladen. Übergeben Sie ein Ergebnis samt Rahmen: Was soll erreicht werden, bis wann, mit welchen Mitteln? Der Weg dorthin liegt beim Team.
Fehler einplanen
Wer delegiert, muss akzeptieren, dass Dinge anders gelöst werden, als man es selbst getan hätte. Das ist kein Kontrollverlust, sondern der Preis für ein Team, das wachsen kann.
